Wannenarmaturen steuern Wasserzufuhr und Temperatur beim Baden. Sie ermöglichen die Befüllung der Wanne und sind oft mit Brausefunktion kombiniert. In unserem Sortiment finden Sie Wand-Wannenarmaturen, Unterputz-Systeme, freistehende Wannenarmaturen und verschiedene Designs – alle Produkte stammen direkt vom Hersteller. Die Lieferung erfolgt schnell, die Verarbeitung entspricht aktuellen Standards und die breite Auswahl deckt unterschiedliche Montagevarianten und Einrichtungsstile ab.
Die meisten Wannenarmaturen sind als Wannen-Brausekombination ausgeführt. Ein Umsteller wechselt zwischen Wannenauslauf und Handbrause. Diese Kombination macht separate Duscharmaturen überflüssig und erlaubt das Duschen in der Wanne.
Die Handbrause hängt an einer Wandhalterung oder Wandstange neben der Armatur. Der flexible Brauseschlauch verbindet sie mit der Armatur. Nach dem Umstellen fließt das Wasser durch die Brause statt durch den Wannenauslauf.
Der Umsteller ist meist als Knopf oder Hebel an der Armatur ausgeführt. Bei einigen Modellen wird er durch Ziehen am Wannenauslauf betätigt. Nach Abschalten des Wassers kehrt der Umsteller automatisch in die Ausgangsposition zurück oder bleibt in der gewählten Stellung.
Die Umstellung sollte leichtgängig funktionieren und deutlich spürbar einrasten. Schwergängige Umsteller erschweren die Bedienung.
Einhebelmischer steuern Temperatur und Durchfluss mit einem Hebel. Horizontale Bewegung regelt die Temperatur (links warm, rechts kalt), vertikale Bewegung die Wassermenge. Diese Bedienung ist intuitiv und mit einer Hand möglich.
Die Keramikkartusche im Inneren regelt die Wassermischung. Hochwertige Kartuschen arbeiten präzise und bleiben über Jahre leichtgängig. Verschleiß zeigt sich durch schwergängige Bedienung oder tropfende Armaturen.
Die Einhandbedienung ist besonders beim Baden praktisch. Die gewünschte Temperatur lässt sich schnell einstellen, ohne zwischen zwei Griffen jonglieren zu müssen. Kinder und ältere Menschen kommen mit Einhebelmischern oft besser zurecht als mit Zweigriffmodellen.
Zweigriffmodelle haben separate Griffe für Warm- und Kaltwasser. Die Temperatur wird durch Öffnen beider Griffe und Mischen der Ströme eingestellt. Diese Bauform ist klassisch und passt zu traditionellen Badgestaltungen.
Die Bedienung erfordert mehr Zeit und Aufmerksamkeit als bei Einhebelmischern. Beide Hände werden benötigt, und das Finden der gewünschten Temperatur dauert länger. Der Wasserverbrauch bis zur richtigen Temperatur ist höher.
Zweigriffmodelle haben ihren Platz in retro-inspirierten Bädern oder wenn bewusst klassische Gestaltung gewünscht ist. Technisch sind sie Einhebelmischern nicht überlegen.
Thermostatarmaturen halten die eingestellte Temperatur konstant. Ein interner Temperatursensor misst das Mischwasser und regelt automatisch das Verhältnis von Warm- zu Kaltwasser nach.
Der Vorteil liegt in der Stabilität. Druckschwankungen beim Öffnen anderer Zapfstellen im Haus werden ausgeglichen. Die Temperatur bleibt konstant, ohne dass nachreguliert werden muss.
Thermostate haben zwei Bedienelemente: Ein Regler für die Temperatur, einer für die Durchflussmenge. Die Temperaturwahl erfolgt über eine Skala mit Gradzahlen. Eine Sicherheitssperre bei 38°C verhindert versehentliches Einstellen zu heißer Temperaturen.
Die Durchflussmenge wird unabhängig von der Temperatur eingestellt. Das System benötigt einige Sekunden zur Regelung, dann bleibt die Temperatur stabil.
Wand-Wannenarmaturen werden an der Wand über der Wanne montiert. Dies ist die häufigste Montageart. Die Wasseranschlüsse liegen in der Wand und werden mit der Armatur verbunden.
Die Montagehöhe liegt üblicherweise 10-15 cm über dem Wannenrand. Diese Höhe ermöglicht bequemes Bedienen im Sitzen und verhindert Spritzwasser beim Befüllen. Der Auslauf sollte so positioniert sein, dass das Wasser mittig in die Wanne fällt.
Bei Aufputz-Armaturen liegt die komplette Technik sichtbar auf der Wand. Die Anschlüsse ragen aus der Wand, die Armatur wird darauf geschraubt. Diese Installation ist unkompliziert und erlaubt einfachen Zugang für Wartung.
Aufputz-Armaturen sind die gängige Lösung bei Renovierungen und Neubauten ohne Vorwandinstallation.
Unterputz-Wannenarmaturen verschwinden in der Wand. Nur Bedienelemente und Auslauf bleiben sichtbar. Diese Lösung schafft klare Optik und erleichtert die Reinigung der Wannenumgebung.
Die Installation erfordert ein Unterputz-Element in der Wand, das während des Baus oder der Renovierung eingebaut wird. Der Armaturenkörper sitzt in diesem Element. Nach Verputzen und Fliesen werden die sichtbaren Teile (Blenden, Griffe, Auslauf) aufgesetzt.
Unterputz-Systeme bestehen aus mehreren Komponenten: Grundkörper (in der Wand), Funktionseinheit (regelt Wasser), Rosetten und Griffe (sichtbar). Die Komponenten müssen zueinander passen – späterer Austausch einzelner Teile ist nur innerhalb des Systems möglich.
Der Zugang zur Wartung erfolgt über die Revisionsöffnung von vorne. Kartuschen und Dichtungen lassen sich mit Spezialwerkzeug wechseln.
Freistehende Wannenarmaturen stehen auf dem Boden neben der Wanne. Diese Lösung eignet sich für freistehende Wannen, die nicht an Wänden stehen. Die Armatur reicht vom Boden bis über den Wannenrand.
Die Wasseranschlüsse verlaufen durch den Boden oder werden als sichtbare Leitungen geführt. Bodenanschlüsse erfordern Planung bei der Rohverlegung. Sichtbare Leitungen können gestalterisch eingebunden werden.
Freistehende Armaturen sind aufwendige Designobjekte. Sie betonen den luxuriösen Charakter des Bades. Die Formgebung reicht von modern-minimalistisch bis klassisch-elegant.
Die Montage ist aufwendiger als bei Wandarmaturen. Die Armatur muss stabil stehen und sicher mit den Anschlüssen verbunden sein.
Die Auslaufform beeinflusst sowohl Optik als auch Funktion. Runde Ausläufe sind klassisch und passen zu organischen Formsprachen. Eckige Ausläufe betonen geometrisches Design.
Die Ausladung (Länge vom Wandanschluss bis zur Auslaufspitze) bestimmt, wo das Wasser in die Wanne fällt. Bei schmalen Wannen genügen kurze Ausläufe. Breite Wannen benötigen längere Ausladung, damit das Wasser nicht zu wandnah einfließt.
Kaskadenarmaturen haben breite, flache Ausläufe. Das Wasser fließt wie ein kleiner Wasserfall in die Wanne. Diese Armaturen sind gestalterisch auffällig und erzeugen ein besonderes Befüllungserlebnis.
Der Brauseschlauch verbindet Armatur und Handbrause. Standard sind Edelstahlschläuche mit textiler Ummantelung. Die Länge liegt meist bei 150-175 cm – ausreichend, um die gesamte Wanne zu erreichen.
Metallschläuche sind sichtbar als Edelstahlspirale ausgeführt. Sie sind robust und langlebig, aber steifer als ummantelte Schläuche. Kunststoffschläuche mit textiler Umhüllung sind flexibler und weicher.
Handbrausen gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Strahlarten. Mehrere Strahlarten (Regen, Massage, Mischstrahl) lassen sich umschalten. Die Größe beeinflusst die Strahlbreite – größere Brausen decken mehr Fläche ab.
Die Wandhalterung hält die Handbrause, wenn sie nicht benutzt wird. Einfache Halter sind fest an einer Position montiert. Die Brause wird eingehängt oder eingerastet.
Brausestangen ermöglichen höhenverstellbare Montage. Die Handbrause sitzt in einem Gleiter, der entlang der Stange verschoben werden kann. So lässt sich die Höhe an verschiedene Körpergrößen anpassen.
Die Stangenlänge liegt meist bei 60-90 cm. Längere Stangen bieten mehr Verstellbereich, benötigen aber mehr Wandfläche.
Wannenarmaturen benötigen die gleiche Pflege wie andere Badarmaturen. Milde Reiniger und weiches Tuch reichen für die normale Reinigung. Nach Gebrauch abwischen verhindert Kalkablagerungen.
Verdünnte Zitronensäure oder Essig lösen Kalk. Kurz auftragen, einwirken lassen, abspülen und trocken reiben. Bei beschichteten Oberflächen (schwarz, gold) vorher Verträglichkeit prüfen.
Die Handbrause regelmäßig entkalken. Düsen lassen sich bei vielen Modellen mit den Fingern ausstreichen (Antikalk-Noppen). Hartnäckige Ablagerungen durch Einlegen in Essigwasser lösen.
Bei der Auswahl sind mehrere Faktoren relevant:
Die technischen Daten in den Produktbeschreibungen geben Auskunft über Maße, Montageart, Anschlüsse und Ausstattung.
Das Sortiment umfasst verschiedene Hersteller und Stilrichtungen. Von klassischen Chrom-Einhebelmischern bis zu modernen Unterputz-Thermostaten ist die Auswahl umfangreich. Die Filteroptionen helfen bei der Eingrenzung nach Montageart, Farbe, Bedienform oder Funktionen.
Die Produktfotos zeigen die Armaturen aus verschiedenen Perspektiven. Maßzeichnungen in den Produktdetails unterstützen die Planung. Angaben zu Anschlussmaßen und Montagehöhen erleichtern die Installation.
Was ist der Unterschied zwischen Wannenarmatur und Duscharmatur?
Wannenarmaturen haben meist einen Wannenauslauf zum Befüllen und optional eine Handbrause. Duscharmaturen haben nur Brausenanschluss, keinen Wannenauslauf.
Wie lange dauert die Lieferung?
Die Lieferzeit beträgt wenige Werktage, da die Produkte direkt vom Hersteller kommen. Konkrete Zeiten stehen auf der Produktseite.
Kann ich eine Wannenarmatur selbst montieren?
Aufputz-Wandarmaturen lassen sich mit Grundkenntnissen montieren. Unterputz-Systeme erfordern Vorwandarbeiten und sollten von Fachleuten installiert werden.
Brauche ich eine Wannenarmatur mit Thermostat?
Thermostate halten die Temperatur konstanter und erhöhen den Komfort. Sie sind nicht zwingend, aber angenehm bei häufiger Nutzung.
Welche Montagehöhe ist richtig?
10-15 cm über dem Wannenrand sind Standard. Diese Höhe ermöglicht bequeme Bedienung und minimiert Spritzwasser.
Passen alle Handbrausen an alle Wannenarmaturen?
Der Anschluss ist genormt (½ Zoll), aber Schlauch und Brause sollten zum System passen, um Optik und Funktion zu gewährleisten.
Wie entferne ich Kalk vom Brauseschlauch?
Schläuche regelmäßig abwischen. Bei Kalkablagerungen mit verdünntem Essig abwischen, nachspülen und trocknen.
Was kostet eine Wannenarmatur?
Die Preise variieren nach Typ, Material und Hersteller. Einfache Aufputz-Einhebelmischer sind günstiger als Unterputz-Thermostate.