Badewannen schaffen Raum für Entspannung und gehören zur hochwertigen Badausstattung. Sie unterscheiden sich in Montageform, Material und Ausstattung. In unserem Sortiment finden Sie freistehende Badewannen, Einbauwannen, Eckwannen und verschiedene Materialvarianten – alle Produkte stammen direkt vom Hersteller. Die Lieferung erfolgt schnell, die Verarbeitung entspricht gängigen Standards und die breite Auswahl deckt unterschiedliche Raumkonzepte und Nutzungsanforderungen ab.
Freistehende Badewannen stehen frei im Raum, ohne Wandkontakt. Diese Montageform macht die Wanne zum zentralen Gestaltungselement. Freistehende Wannen benötigen Platz um sich herum – mindestens 60-80 cm an den Seiten erleichtern Zugang und Reinigung.
Die Armatur wird entweder als freistehende Standarmatur neben der Wanne oder als Wandarmatur montiert. Bei Standmodellen verlaufen die Wasseranschlüsse durch den Boden. Der Ablauf führt ebenfalls nach unten und muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Freistehende Wannen wirken luxuriös und betonen die Bedeutung des Badens. Die Wanne wird sichtbar von allen Seiten, daher sind Verarbeitung und Formgebung besonders wichtig. Ovale und runde Formen dominieren bei freistehenden Wannen, rechteckige Varianten fügen sich in moderne, geometrische Badkonzepte ein.
Die Positionierung im Raum sollte gut durchdacht sein. Ein Platz am Fenster mit Ausblick steigert den Komfort, erfordert aber Sichtschutz. Die Wanne sollte nicht im direkten Durchgangsbereich stehen.
Einbauwannen (auch Einbau-Badewannen genannt) werden in eine vorbereitete Konstruktion eingelassen. Die Wannenränder liegen auf einer Auflagefläche auf oder sind komplett versenkt. Die Außenseite der Wanne ist nicht sichtbar, nur die Innenseite und der obere Rand bleiben sichtbar.
Die Verkleidung besteht aus Wannenträger und Schürze. Der Wannenträger gibt Stabilität, die Schürze verdeckt die Unterseite. Revisions öffnungen ermöglichen Zugang zu Ablauf und Siphon für Wartungsarbeiten.
Einbauwannen lassen sich auf verschiedene Arten integrieren:
Je mehr freie Seiten, desto aufwendiger die Verkleidung. Die Armatur wird an der Wand oder auf dem Wannenrand montiert.
Eckwannen nutzen Raumecken effizient. Die dreieckige oder fünfeckige Grundform passt in Ecken, die für rechteckige Wannen zu klein wären. Eckwannen bieten trotz kompakter Stellfläche großzügigen Innenraum.
Die Einstiegsseite liegt diagonal zur Ecke. Die beiden Wandseiten werden an die vorhandenen Wände angelehnt. Eckwannen gibt es als symmetrische Varianten (beide Schenkel gleich lang) oder asymmetrische Modelle mit unterschiedlichen Schenkellängen.
Im Handel wird eine Eck-Badewanne auch einfach als Eckwanne bezeichnet – beide Begriffe meinen dasselbe Produkt. Je nach Zuschnitt der Front unterscheidet man verschiedene Grundformen: Die Fünfeck-Eckbadewanne ist die klassische Variante mit einer geraden Einstiegsseite. Bei der Sechseck-Badewanne ist die Front zusätzlich abgeschrägt, was die Silhouette weicher wirken lässt. Die Achteck-Badewanne hat gleich mehrere abgeschrägte Kanten und wirkt dadurch besonders rund und harmonisch im Raum.
Viele Eckwannen haben integrierte Sitzflächen oder Stufen im Innenraum. Diese Elemente erhöhen den Komfort, besonders wenn die Wanne auch zum Duschen genutzt wird. Die Stufen dienen als Einstiegshilfe.
Rechteckige Wannen (auch Rechteck-Badewannen genannt) sind die Standardform. Die Abmessungen reichen von kompakten 140 x 70 cm bis zu großzügigen 190 x 90 cm. Die Standardgröße liegt bei etwa 170 x 75 cm – ausreichend für die meisten Nutzer.
Rechteckwannen passen an Wände und lassen sich gut verkleiden. Die geradlinige Form vereinfacht die Raumplanung. Bei der Länge sollte berücksichtigt werden, dass bequemes Liegen etwa 10-20 cm mehr als die Körpergröße erfordert.
Acryl ist das häufigste Material für moderne Badewannen. Acrylwannen sind leicht (20-40 kg je nach Größe), haben eine glatte Oberfläche und halten Wärme gut. Die Herstellung erfolgt durch Tiefziehen von Acrylplatten über eine Form.
Verstärkungen aus Glasfaser auf der Rückseite geben zusätzliche Stabilität. Die Qualität der Verstärkung beeinflusst, wie stabil die Wanne unter Last bleibt.
Mineralwerkstoff besteht aus Mineralstoffen und Kunstharzen. Das Material ist durchgefärbt – Kratzer fallen weniger auf. Mineralwerkstoff-Wannen sind schwerer als Acryl (50-100 kg), aber leichter als Gusseisen oder Stahl.
Die Oberfläche ist matt oder seidenglänzend und fühlt sich warm an. Das Material speichert Wärme gut. Kleine Beschädigungen lassen sich abschleifen, da das Material durchgehend gleich ist.
Emaillierte Stahlwannen – auch als Stahl-Emaille-Wannen bezeichnet – bestehen aus geformtem Stahlblech mit aufgebrachter Emaillebeschichtung. Sie sind sehr robust und kratzfest. Das Material ist schwer (40-70 kg), fühlt sich kalt an und gibt Wärme schneller ab als Acryl.
Stahlemaille ist langlebig und pflegeleicht. Die Oberfläche ist hart und resistent gegen chemische Reiniger. Bei Beschädigungen der Emaillebeschichtung kann der Stahl rosten.
Die Wannengröße muss zum verfügbaren Raum passen. Neben der reinen Wannenfläche wird Bewegungsraum benötigt:
Die Wassertiefe im gefüllten Zustand hängt von der Wannenhöhe und der Position des Überlaufs ab. Überlauföffnungen liegen meist 30-40 cm unter dem Wannenrand. Tiefere Wannen ermöglichen höheren Wasserstand.
Bei der Wannenlänge haben sich bestimmte Maße als besonders gängig etabliert:
Bei Hauslook finden Sie eine große Auswahl an Längen und Formen für jedes Bad.
Wannenarmaturen steuern Wasserzulauf und Temperatur. Die Montageposition beeinflusst Bedienkomfort und Optik:
Die Armatur wird an der Wand montiert, der Auslauf reicht über den Wannenrand. Diese Lösung ist bei Einbauwannen Standard. Die Höhe sollte so gewählt werden, dass der Wasserstrahl gut in die Wanne fällt, ohne zu spritzen.
Die Armatur sitzt auf dem Wannenrand. Dafür müssen Bohrlöcher im Rand vorhanden oder möglich sein. Diese Lösung ist elegant, erfordert aber zugängliche Anschlüsse unter dem Rand.
Bei freistehenden Wannen wird oft eine Standarmatur neben der Wanne platziert. Diese reicht vom Boden bis über den Wannenrand. Die Wasseranschlüsse verlaufen durch den Boden oder werden als sichtbare Elemente gestaltet.
Der Wannenablauf besteht aus dem Ablaufventil in der Wanne, dem Siphon und dem Anschluss an die Abwasserleitung. Der Ablauf liegt meist am Fußende der Wanne. Die Position sollte bei freistehenden Wannen so gewählt werden, dass der Siphon möglichst verdeckt liegt.
Der Überlauf verhindert, dass die Wanne überläuft, wenn der Wasserhahn offen bleibt. Die Überlauföffnung liegt an der Stirnseite der Wanne, etwa 5-10 cm unter dem Rand. Ein Schlauch verbindet Überlauf und Ablauf.
Kombinierte Ablauf-Überlauf-Garnituren fassen beide Funktionen in einem System zusammen. Die Bedienung des Ablaufs erfolgt über einen Drehknopf oder Hebel am Überlauf.
Whirlwannen haben eingebaute Düsen, die Wasser oder Luft ins Badewasser einblasen. Wasserdüsen erzeugen starke Strömungen mit Massagewirkung. Luftdüsen blasen feine Luftblasen ein, die sanfter wirken.
Die Installation erfordert elektrischen Anschluss für die Pumpe. Die Technik liegt unter oder neben der Wanne und benötigt Zugang für Wartung. Whirlwannen sind aufwendiger in Installation und Pflege als einfache Wannen.
Nach jeder Nutzung sollte das System kurz durchgespült werden, um stehendes Wasser in den Leitungen zu vermeiden. Regelmäßige Desinfektion verhindert Keimbildung im System.
Mit aktivierter Whirlpool-Funktion wird das eigene Bad im Handumdrehen zur privaten Wellness-Oase, ganz ohne Spa-Besuch.
Badewannen benötigen regelmäßige Reinigung nach jeder Nutzung oder mindestens wöchentlich. Die Reinigung richtet sich nach dem Material.
Milde Reiniger oder Spülmittel reichen für die normale Reinigung. Mit weichem Schwamm oder Tuch abwischen und mit klarem Wasser nachspülen. Keine Scheuermittel verwenden, da diese die Oberfläche zerkratzen. Kalkablagerungen mit verdünnter Zitronensäure oder Essig entfernen. Kurz einwirken lassen, dann abspülen. Aggressive Säuren können Acryl angreifen.
Mineralwerkstoff verträgt stärkere Reiniger als Acryl. Die matte Oberfläche zeigt Kalk weniger stark. Bei Kratzern kann die Oberfläche mit feinem Schleifpapier bearbeitet und wieder aufpoliert werden. Emaille ist robust und verträgt die meisten Reiniger. Auch säurehaltige Kalklöser können verwendet werden. Die harte Oberfläche ist unempfindlich gegen Kratzer durch normale Reinigung.
Rund um die Badewanne lohnt sich zusätzliches Zubehör, das den Alltag komfortabler macht. Eine Badewannenablage aus Bambus oder Holz lässt sich quer über den Wannenrand legen und bietet Platz für Buch, Getränk oder Pflegeprodukte, ohne dass diese Gefahr laufen, ins Wasser zu fallen.
In unmittelbarer Nähe zur Wanne ist außerdem ein Handtuchhalter oder Handtuchständer praktisch: So liegt das Handtuch griffbereit, sobald man aus dem Wasser steigt, ohne dass man tropfnass durch das Bad laufen muss. Freistehende Handtuchständer eignen sich besonders dort, wo keine Wandmontage in Wannennähe möglich ist.
In unserem Zubehör-Sortiment finden Sie Badewannenablagen, Handtuchhalter und weitere Accessoires, die sich farblich und stilistisch mit Ihrer Wanne kombinieren lassen.
Die Installation einer Badewanne umfasst mehrere Schritte:
Freistehende Wannen stehen auf Füßen oder einem verdeckten Gestell. Die Füße können gestalterisch unterschiedlich ausgeführt sein:
Die Füße sind höhenverstellbar, um Bodenunebenheiten auszugleichen. Die Wanne muss stabil und waagerecht stehen.
Wannenträger bei Einbauwannen bestehen aus Stahlkonstruktionen oder Hartschaumelementen, die unter die Wanne gesetzt werden. Sie verteilen das Gewicht auf eine größere Fläche und verhindern Durchbiegen.
Hohe Wannenränder erschweren älteren oder bewegungseingeschränkten Menschen den Einstieg. Badewannen mit Tür haben eine Öffnung in der Seitenwand, die nach innen oder außen öffnet. Nach dem Einstieg wird die Tür geschlossen und die Wanne gefüllt.
Wannengriffe an der Wand neben der Wanne bieten Halt beim Ein- und Aussteigen. Die Montage sollte stabile Verankerung in der Wand gewährleisten.
Badewannensitze können nachträglich in vorhandene Wannen eingesetzt werden. Sie ermöglichen das Baden in sitzender Position und erleichtern die Körperpflege.
Badewannen werden direkt vom Hersteller bezogen und schnell geliefert. Der Versand erfolgt in stabiler Verpackung. Große freistehende Wannen oder schwere Materialien werden auf Paletten geliefert.
Beim Transport sollte geprüft werden, ob die Wanne durch Türen, Flure und Treppenhäuser passt. Die Abmessungen in der Verpackung sind größer als die reine Wannengröße. Bei engen Zugängen kann es nötig sein, die Wanne hochkant zu transportieren.
Die Montage sollte bei komplexeren Installationen durch Fachhandwerker erfolgen. Die Montageanleitung liegt bei und beschreibt die erforderlichen Schritte.
Bei der Auswahl sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:
Die technischen Daten in den Produktbeschreibungen geben Auskunft über Maße, Gewicht, Material und erforderliche Anschlüsse.
Das Sortiment umfasst verschiedene Hersteller und Stilrichtungen. Von klassischen rechteckigen Einbauwannen bis zu modernen freistehenden Designwannen ist die Auswahl umfangreich. Die Filteroptionen auf der Webseite ermöglichen die Eingrenzung nach Größe, Form, Material oder Montageart.
Die Produktfotos zeigen die Wannen aus verschiedenen Perspektiven. Maßzeichnungen sind in den Produktdetails verfügbar und helfen bei der Raumplanung. Angaben zu Wasservolumen und Gewicht unterstützen bei der Entscheidung.
Wie viel Wasser fasst eine Badewanne?
Das Volumen hängt von der Größe ab. Standardwannen fassen 120-180 Liter bis zum Überlauf. Große Wannen können über 200 Liter fassen.
Welches Material ist besser: Acryl oder Stahl?
Beide haben Vorteile. Acryl ist leicht, warm und isoliert gut. Stahl ist robuster und langlebiger. Die Wahl hängt von den Prioritäten ab.
Kann ich eine Badewanne selbst einbauen?
Der Einbau einer Einbauwanne mit Wannenträger ist mit handwerklichem Geschick möglich. Freistehende Wannen mit Bodenanschlüssen erfordern mehr Fachkenntnis. Bei Unsicherheit sollte ein Installateur beauftragt werden.
Wie entferne ich Kalkflecken von der Badewanne?
Verdünnte Zitronensäure oder Essig lösen Kalk. Bei Acryl nur kurz einwirken lassen, bei Stahlemaille sind längere Einwirkzeiten möglich. Anschließend mit Wasser nachspülen.
Brauche ich einen Wannenträger?
Bei Acrylwannen wird meist ein Wannenträger empfohlen, um Durchbiegen zu verhindern. Stahlemaille-Wannen sind stabiler und benötigen oft keinen Träger.
Wie groß sollte eine Badewanne mindestens sein?
Für bequemes Liegen sollte die Innenlänge mindestens 160 cm betragen. Die Breite von 70-80 cm ist für die meisten Menschen ausreichend.
Was kostet eine freistehende Badewanne?
Die Preise variieren stark je nach Material, Größe und Hersteller. Einfache Acrylmodelle sind günstiger, hochwertige Mineralwerkstoff-Wannen teurer.